Die Peritoneal Dialyse e.V. 
Selbsthilfeverein für Patienten und Angehörige
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Nierenversagen
Was heißt Nierenversagen? (Niereninsuffizienz)

Die Nieren scheiden nicht nur Wasser aus.

Jeden Tag fließen durch beide Nieren die fast unvorstellbare Menge von 1.700 Litern Blut , das sind 1,2 Liter pro Minute.
Dabei werden Giftstoffe abgefiltert sowie Wasser abgepresst und ausgeschieden. Der ganze Vorgang unterliegt einem unendlich komplizierten u.a. hormonell gesteuerten Mechanismus. Die vielfältigen Leistungen und Aufgaben der Nieren erkennen wir meistens erst dann, wenn sie nicht mehr richtig arbeiten. Dieses Krankheitsbild wird vom Arzt "Niereninsuffizienz" genannt und beinhaltet eine Menge von Störungen:
Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Wasseransammlung im Gewebe, besonders in den Beinen und später in den Lungen.

Die Ursachen für das Nierenversagen sind vielfältig: chronische Entzündungen der Nieren und Harnwege, Diabetes, Erkrankungen an den Nierengefäßen, Zystennieren, Schrumpfnieren sowie seltene Erkrankungen des Immunsystems.

Durch den schleichenden Beginn der Krankheit und meist fehlende Schmerzen wird sie nicht immer sofort erkannt.
Unspezifische Symptome sind:
  • - Müdigkeit
  • - Konzentrationsstörungen
  • - Leistungsabfall
  • - Appetitlosigkeit und Erbrechen
Schließlich bemerken die Patienten eine Wassereinlagerung in das Gewebe, hier vor allem in den Beinen. Auch die Hände und die Augenlider können anschwellen. Möglicherweise bemerkt ihr Arzt auch einen stark erhöhten Blutdruck. Die üblicherweise durch den Urin ausgeschiedenen Substanzen verbleiben nun im Blut und sind dort als erhöhte Nierenwerte messbar (z.B. Harnstoff und Kreatinin) Sie sind Zeichen für eine mehr oder weniger starke Vergiftung des Körpers. Im Urin lässt sich Eiweiß nachweisen und vielleicht hat der Patient bemerkt, dass er weniger Flüssigkeit ausscheidet. Der Allgemeinzustand des Patienten verschlechtert sich.

Wenn die Niereninsuffizienz rechtzeitig entdeckt wird, kann sie unter Umständen mit einer speziellen Diät und Medikamenten (z.B. exakte Blutdruckeinstellung) in ihrem Fortschreiten verlangsamt werden.

Die Nieren können bis zu 90% ihrer Funktion einbüßen , und trotzdem ihre Aufgaben so weit erfüllen, dass keine Nierenersatz-Behandlung (Dialyse)- zwingend erforderlich ist.

Wichtige Blutwerte (Durchschnittswerte)

  Normalwerte CAPD- Patient
Kreatinin 0,6 - 1,1 mg/ dl 7-15 mg/ dl
Harnstoff N * 5 23 mg/ dl ca.50 mg/ dl
Kalium 3,6- 5,2 mmol ca. 4,5 mmol
Anorg. Phosphat 0,8- 1,6 mmol 1,8-2,0 mmol
* abhängig von Körpergröße und -gewicht
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